Rückblick auf das MarriageDinner

Das 6. MarriageDinner wurde von ca.20 Paaren besucht, die die bewährten Elemente gute Atmosphäre, gutes Essen, gute Musik, gute Impulse und Zeit miteinander am Valentinstag genossen. Ehe „to go“ hieß das Thema, zu dem Elena und René Schulte sehr offen, authentisch und humorvoll ihre Erfahrungen, Gedanken und Funde vortrugen. Diese wurden abgerundet durch ein Interview mit dem am längsten verheirateten der anwesenden Paare sowie einer „Zeit zu zweit“, in der sich jedes Paar anhand anregender Fragen über die eigene Beziehung austauschen konnte. Wir leben in einer schnelllebigen Zeit voller verlockender Angebote, die sofortigen Nutzen versprechen. Das Ich steht im Zentrum des Interesses des unabhängigen Genussmenschen, Verantwortung passt nicht so recht ins Konzept. Ausgehend von diesen Beobachtungen über die Tendenzen unserer Zeit drängt sich die Frage auf, ob denn die Ehe möglicherweise ein „Auslaufmodell“ sei, weil ja offensichtlich immer weniger Paare heiraten und immer mehr geschieden werden, und ob denn heute von der Ehe – wie von allen anderen Dingen des Lebens – schneller und größtmöglicher Nutzen erwartet wird, wie es beim „Coffee to go“ der Fall ist. Unterwegs, nebenher, mal eben – diese Begriffe werden aber der Ehe in keiner Weise gerecht. Die Referenten schlugen einen weiten Bogen von dieser Situationsanalyse über die eigenen Erfahrungen, die Sehnsucht des Menschen nach Liebe, Annahme und bedeutungsvoller Beziehung, den Blick in die Bibel und die dort geschilderten Absichten Gottes mit den Menschen – bis hin zum Versuch der Zusammenfassung in einem Satz: Eine Vision für unsere Ehe zu haben trägt die Entscheidung, für den anderen Zeit zu investieren, Verantwortung zu übernehmen und nicht nur den eigenen Nutzen zu suchen, aber nur die Vergebung ist in der Lage, diese Vision – und somit unsere Ehe – ein Leben lang zu tragen. (E.S.)
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