Wilfried Pau aus dem Ältestenamt verabschiedet

Nach 30-jährigem Ältestendienst verabschieden wir Wilfried Pau mit mindestens einem weinenden Auge aus diesem Amt. 19 Jahre lang hat er der Gemeinde vorgestanden, zunächst als Stadtmission Kamp-Lintfort, seit 2004 als Christus-Gemeinde Neukirchen.

Voller Dankbarkeit blicken wir zurück: Bereits in Kamp-Lintfort gab es vielerlei Herausforderungen in der Gemeindearbeit, denen Wilfried mit großer Ruhe, Weisheit und Gottvertrauen begegnet ist – konkretes Anpacken aller nötigen Arbeiten immer ganz selbstverständlich inklusive!

Die bewusste Gestaltung des Umzugs nach Neukirchen gelang mit Gottes Gnade auf erstaunlichste Art und Weise; Wilfried bewies auch Standfestigkeit zur Etablierung der „neuen“ Gemeinde in den bereits vorhandenen Allianz-Gemeinden. Über all die Jahre unterstützte ihn dabei stets seine energievolle Hildegard, hielt ihm den Rücken frei und arbeitete ihm von allen Seiten zu.

Wie viel Gebet, Arbeit, Nachdenken, Schweiß und Zeit Wilfried für die Gemeinde investiert hat, kann man nicht wirklich ermessen – wir danken ihm um so herzlicher für seinen unglaublichen treuen Einsatz! Möge er „seine Gemeinde“ jetzt einfach genießen können!

S. Hohage, Tim Louis, Wolfgang Louis und Heinz Spelthann bilden nun das Ältestenteam und werden die Geschicke der Gemeinde weiterführen. Beten wir um Gottes Führung, Weisheit, Kraft und Bewahrung in dieser Aufgabe!

Frühlings-Frauen-Frühstück

So sehnsüchtig wie der Frühling wurde offensichtlich das Frauenfrühstück der Christus-Gemeinde erwartet! Die Anmeldungen kamen zügig herein, und diesmal wurde es richtig eng im Raum.

Über 70 Frauen waren da, genossen die wunderschöne Frühlingsdeko, den Duft von Hyazinthen, das unglaublich leckere Frühstücksbuffet und natürlich die Vorträge. Diesmal hatte sich das Vorbereitungsteam etwas ganz besonderes ausgedacht: Es gab keine “renommierte Referentin” aus einer anderen Stadt, sondern drei Frauen aus unserer Gemeinde hatten den Mut, aus ihrem Leben zu erzählen. Sie nahmen uns mit auf ihre ganz persönliche Reise in und mit dem Glauben an Jesus Christus, bewegend, einfühlsam und authentisch.

Die erste Referentin erzählte uns, wie das war, als Teenager als einzige in der Familie den Glauben zu entdecken. Eine reifere Dame berichtete aus ihrem von Gottvertrauen geprägten Leben, wie sie gemeinsam mit ihrem Mann eine materiell gesicherte Existenz aufgab, um eine Lebensgemeinschaft mit psychisch kranken Menschen zu gründen. Lebendig und bewegend nahm die dritte Vortragende uns mit auf ihre Lebensreise, gezeichnet von einem schweren Schicksalsschlag, und dennoch bahnte sich der Glaube an Jesus seinen Weg.

Meine Freundin rief mich einige Tage nach dem Frühstück an und bedankte sich für dieses schöne gemeinsame Frühstückserlebnis. Sie verabschiedete sich mit den Worten „Ich komme gerne wieder mit!“. -Text nach B.S.

Stein auf Stein: Die Lego-Tage 2015

Schon zum dritten Mal wurden jetzt die Legotage in der Gemeinde durchgeführt, diesmal wieder mit Knut Ahlborn, der schon vor sechs Jahren auch dabei war.

Bei den vier Bautagen war viel Kreativität gefragt. Abgesehen vom vorgegeben Grundriss durften die Kinder nämlich viele Häuser nach Lust und Laune gestalten. Für einige größere Bauwerke wie Kirche, Schule und Stadttor gab es allerdings Baupläne. Jeden Tag wurde eine Stunde lang fleißig gebaut, dann gab es eine kurze Trinkpause, und anschließend gingen alle Kinder rüber in den Jugendraum. Dort wurde das LEGO®-Lied eingeübt („… Der allergrößte Baumeister dieser Welt, ist Gott, der alles fest in seinen Händen hält …“), danach gab es eine biblische Geschichte. Auf der Leinwand waren dazu Bilder zu sehen, wo die Geschichten passend mit LEGO® nachgebaut waren.
Von den 65 Kindern, die kamen, waren einige zum ersten Mal in der Gemeinde. Auch manche der Eltern, die
am Samstag mitbauten, waren vorher noch nie hier gewesen. Sonntag brachten dann viele Kinder ihre Eltern oder Erzieher zum feierlichen Eröffnungsgottesdienst mit, so dass die Turnhalle voll war. Alle hörten dann die Botschaft von einem liebenden Vater im Himmel, der sich danach sehnt, mit uns Menschen zusammen zu sein.
Danke an alle, die mitgeholfen haben, sowohl während die LEGO®–Bautage wie auch beim konstruktiven Rückbau am Sonntagnachmittag.  -Text: P. I.

Bericht über die Gemeindefreizeit

Menschen im Alter von 10 Wochen bis zu 86 Jahren, Kindergarten- und Geburtstagskinder, Schüler, Studenten, Berufstätige und Rentner, Singles, frisch Vermählte und gestandene Ehepaare, Männer und Frauen, Schwestern und Brüder, Mütter, Väter und Großeltern, Autofahrer und „Tramper“, Stubenhocker und Weltenbummler, Sänger, Musikanten und Zuhörer, Angespannte und Erwartungsvolle, Große und Kleine, mit und ohne Bibel, … alle kamen an diesem sonnigen Herbstwochenende vom 17. bis 19.10.2014 zur Gemeinde—Freizeit ins Haus Friede in Hattingen.

Sie begann am Freitag mit dem gemeinsamen Abendbrot in der Glasveranda, wo man bei den guten Mahlzeiten immer wieder auf neue Tischnachbarn traf. Am Bunten Abend mit „Kennenlernrunde“, Liedern, geistlichem Impuls, Bildbericht über die Kurzzeitler der Neukirchener Mission und Gesellschaftsspielen kamen wir schnell miteinander ins Gespräch. [mehr]

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Stimmungsvolle Adventsfeier

Die alte Turnhalle war nicht wiederzuerkennen, festlich geschmückt mit unzähligen Kerzen und Lämpchen, auf der Bühne ein stattlicher Tannenbaum. Die Tische, fein weiß gedeckt und mit Adventsgestecke wundervoll dekoriert, boten Platz für Freunde und Gäste, die sich an diesem 1.Advent in der Christus-Gemeinde einfanden.

Die Posaunengruppe um Familie Anhamm, die uns schon zu verschiedenen Gelegenheiten mit feierlichen Bläserklängen erfreut hat, eröffnete den Nachmittag mit einem Adventslied. Viel Aufmerksamkeit gab es, als Timothy und Joel Indetzki ein stimmungsvolles Duett mit Klavier und Geige vortrugen. Der kleine Projektchor, der sich eigens für die Adventsfeier gebildet und nur wenige Proben hatte, trug sehr gekonnt eine aussagekräftige Mischung aus alten und modernen Adventsliedern vor.

Einen weiterer Höhepunkt des Nachmittags stellte die Adventsandacht dar: Wolfgang Louis hinterfragte den Begriff des „Wunschzettels“ und lenkte unsere Aufmerksamkeit auf ein prophetisches Bibelwort im Alten Testament, aus dem Propheten Sacharja, der bereits 500 Jahre vor Jesu Geburt das Erscheinen des Königs vorausgesagt hatte: Jesus würde nicht in Macht und Herrlichkeit, sondern in Armut und Not erscheinen – insofern ist Christus uns auch hier ein Vorbild: Jesus ist „einer von uns“. Sacharja spricht aber auch davon, dass der kommende König gerecht ist, und dass er vor allem kommt, um zu retten. An der Stelle spannte Pastor Louis wieder den Bogen zum Thema „Weihnachtsgeschenke“ und führt anschaulich aus, dass wir Gläubige etwas Wertvolles geschenkt bekommen: Trost im Alltag und das Versprechen, die „ganze Erde besitzen zu dürfen“.

Zum Abschluss dieser besinnlichen Stunde wurde ein schmackhaftes Kuchenbuffet eröffnet, um in entspannter Stimmung diesen Nachmittag mit Gesprächen
und einer guten Tasse Kaffee ausklingen zu lassen.

-Stefan H.

Interview zum 10-jährigen Jubiläum

Nach einem Interview mit Jürgen Haid, das uns die Zeit nach dem Umzug näher gebracht hat, haben wir nun mit Herrn Tscherny gesprochen. Sein Leben ist ganz eng verwoben mit der Entstehung unserer Gemeinde und er war freundlicherweise zu einem Interview bereit, in dem er uns einen guten Einblick in die Anfänge unserer Gemeinde, damals ansässig in Kamp-Lintfort, geben konnte.

Herr Tscherny, wie und wann hat das mit der Gemeinde eigentlich alles angefangen?

Das war im Jahr 1959. Angefangen hatte alles durch Prediger Stuckenbrock aus Wuppertal. Prediger Stuckenbrock kam damals an den Niederrhein und hat hier einen Bibelkreis im Kamp-Lintfort und auch in Alpen, Krefeld und Nieukerk gegründet und diese als Prediger geleitet. Er ist dann immer von einem Ort zum anderen gezogen und hat noch andere solcher Bibelkreise betreut. In Kamp-Lintfort ist dieser Bibelkreis dann langsam zu einer Gemeinde herangewachsen, der Stadtmission Kamp- Lintfort. Aus diesem Grunde haben wir schließlich versucht einen eigenen Raum für uns zu bekommen. Schließlich fanden wir in der Michaelstraße in Kamp-Lintfort ein Haus, das wir kaufen konnten. Dieses Gebäude wurde dann für unsere Zwecke umfunktioniert indem Wände herausgerissen wurden und ein größerer Raum entstand, der als Saal genutzt werden konnte. Das war in den 70ern.Continue reading