Open-Air-Gottesdienst auf der Halde 2014: “Gotteslob für Fortgeschrittene”

Christi Himmelfahrt. Vatertag. Jesus stieg hinauf zu seinem Vater in den Himmel. Wir stiegen über die Himmelstreppe auf die Halde Norddeutschland. „Wir“ – das waren in diesem Jahr Jesusnachfolger aus drei Gemeinden. Mindestens. Denn die hatten sich für Planung und Durchführung zusammengetan – unter den Besuchern waren sicher noch andere …

Nach einigen feucht-kühlen Tagen war die Hoffnung groß – und meteorologisch begründet – dass es ab mittags trocken bleiben würde. Aber der HErr machte es anders. Feucht und kühl eben. Und daraus wurde „feucht-fröhlich“, denn die „Aufgestiegenen“ ließen sich die Freude am HErrn – laut Nehemia unsere Stärke!– weder verregnen noch einfrieren. Gestärkt und gewärmt mit Erbsensuppe oder Bratwurst, unterstützt durch mitreißende Begleitung der Band „reflame“, begeistert von ihrem Schöpfer, Erlöser und Herrn, klang der Lobgesang Gottes aus mehr als hundert Kehlen und Herzen.

Die Band hatte dafür sogar eigens ein Lied zum Ereignis geschrieben: Dem Himmel so nah! Das dürfen wir in Jesus tatsächlich sein! Auch Gäste waren dabei: eher „unscheinbare“ wie die ältere Dame im Regenmantel, die im Windschatten des Anhängers tapfer auf den Gottesdienstbeginn wartete, wie auch „prominente“, die Bürgermeister von Neukirchen und Moers, die sich ebenso wetterfest zeigten.

Für die Kinder hatte die Pfadfindergruppe der Royal Rangers extra ein Zelt aufgebaut,
an dem Stockbrot gebacken wurde … hmmmm!

Hätte Gott das Wetter nicht angenehmer gestalten können? Natürlich hätte Er – aber vielleicht freut ER sich besonders am Lobgesang trotz widriger Umstände, weil es schwerer wiegt als leichte Freude im Schönwetterglauben?!

E.S.

10-jähriges Jubiläum der Christus-Gemeinde: Ein Rückblick

Jürgen, du bist doch von Anfang an mit dabei. Wie hat es mit der Christus-Gemeinde in Neukirchen eigentlich angefangen?

Jürgen: Ich war zu der Zeit Hausmeister in der evangelischen Kinderheimat. Dort erfuhr ich, dass es Pläne gab, den Ludwig-Doll-Saal (unser jetziges Gebäude) zu verkaufen. Ich fragte mich, wie könnte die Turnhalle weiterhin für christliche Jugendarbeit erhalten bleiben? Dazu gab es die Überlegung, einen Verein zu gründen.

Gleichzeitig war die “Stadtmisson Kamp- Lintfort” auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten und beschäftigte sich mit der Frage eines Ortswechsels. Nach einigen Überlegungen und Gesprächen mit der Kinderheimat wurden die Räume in Neukirchen gekauft. Am 1. August 2004 fand der erste Gottesdienst im neuen (alten) Gebäude in der Gartenstraße statt.

Jetzige Mitglieder der Christus-Gemeinde, die damals zur Stadtmission Krefeld gingen, veranstalteten regelmäßig eine Kinder- und Teenagerarbeit in den Räumen der Neukirchener Mission. Nach dem Umzug der Gemeinde von Kamp-Lintfort nach Neukirchen ging diese Arbeit nach und nach in die Christus-Gemeinde über.Continue reading

Rückblick auf das MarriageDinner

Das 6. MarriageDinner wurde von ca.20 Paaren besucht, die die bewährten Elemente gute Atmosphäre, gutes Essen, gute Musik, gute Impulse und Zeit miteinander am Valentinstag genossen.

Ehe „to go“ hieß das Thema, zu dem Elena und René Schulte sehr offen, authentisch und humorvoll ihre Erfahrungen, Gedanken und Funde vortrugen. Diese wurden abgerundet durch ein Interview mit dem am längsten verheirateten der anwesenden Paare sowie einer „Zeit zu zweit“, in der sich jedes Paar anhand anregender Fragen über die eigene Beziehung austauschen konnte.

Wir leben in einer schnelllebigen Zeit voller verlockender Angebote, die sofortigen Nutzen versprechen. Das Ich steht im Zentrum des Interesses des unabhängigen Genussmenschen, Verantwortung passt nicht so recht ins Konzept. Ausgehend von diesen Beobachtungen über die Tendenzen unserer Zeit drängt sich die Frage auf, ob denn die Ehe möglicherweise ein „Auslaufmodell“ sei, weil ja offensichtlich immer weniger Paare heiraten und immer mehr geschieden werden, und ob denn heute von der Ehe – wie von allen anderen Dingen des Lebens – schneller und größtmöglicher Nutzen erwartet wird, wie es beim „Coffee to go“ der Fall ist. Unterwegs, nebenher, mal eben – diese Begriffe werden aber der Ehe in keiner Weise gerecht.

Die Referenten schlugen einen weiten Bogen von dieser Situationsanalyse über die eigenen Erfahrungen, die Sehnsucht des Menschen nach Liebe, Annahme und bedeutungsvoller Beziehung, den Blick in die Bibel und die dort geschilderten Absichten Gottes mit den Menschen – bis hin zum Versuch der Zusammenfassung in einem Satz: Eine Vision für unsere Ehe zu haben trägt die Entscheidung, für den anderen Zeit zu investieren, Verantwortung zu übernehmen und nicht nur den eigenen Nutzen zu suchen, aber nur die Vergebung ist in der Lage, diese Vision – und somit unsere Ehe – ein Leben lang zu tragen. (E.S.)

Aussendungsgottesdienst der “Shorties”

Im Rahmen der Frühjahrskonferenz der Neukirchener Mission am 28. April 2013 wurden am Sonntag unter anderem vierzehn junge Erwachsene vorgestellt und verabschiedet, die in Tansania, Peru und auf Java für ein Jahr ein FSJ durchführen werden. Drei dieser sogenannten Kurzzeitler (oder auch “Shorties”) kommen aus der Christus-Gemeinde Neukirchen.

Nach dem Gottesdienst waren bei strahlendem Sonnenschein alle zu Leckerem vom Grill eingeladen.

Taufe am 7. Juli 2013

In diesem Jahr konnten wir wieder einen Taufgottesdienst feiern. Die fünf Täuflinge berichteten, wie sie Gott in ihrem Leben kennen gelernt haben und wie er ihr Leben verändert hat. Viele neugierige Kinderaugen verfolgten das Geschehen, als Pastor Wolfgang Louis die Täuflinge unter Wasser tauchte. Mit lebhaftem Applaus der Gottesdienstbesucher wurde jede einzelne Taufe begrüßt.

Abgerundet wurde der Tag durch leckeres Gegrilltes und ein vielfältiges Buffet bei strahlendem Sonnenschein.

 

Gottesdienst auf der Halde Norddeutschland 2012

Auch in diesem Jahr wieder konnten wir bei strahlendem Sonnenschein einen Open-Air-Gottesdienst auf der Halde Norddeutschland genießen. Der große, hölzerne Fisch – weithin zu sehen – lud zu diesem besonderen Treffen im Haldenhaus ein.

Das Motto lautete “Dem Himmel so nah…”. Tim erzählte, wie er Gott in seinem Leben erlebt hatte. Pastor Wolfgang Louis überraschte die Besucher dadurch, dass er die Predigt von einer Leiter aus hielt. Das Klettern auf die Leiter in Richtung Himmel verdeutlichte unsere eigenen Anstrengungen, Gott durch eigene Mühen näher zu kommen – und ihn doch letztlich so nie zu erreichen. Nur Jesus Christus ermöglicht uns den Zugang zu Gott. Und den möchte er uns schenken.

Wie nach jedem Gottesdienst der Christus-Gemeinde waren auch an diesem Tag alle zu Kaffee und Keksen eingeladen. Bei guten Gesprächen konnte so die herrliche Aussicht genossen werden.

Lego-Bauprojekt der Superlative

Vom 6. bis 9. Oktober 2011 war die Christus-Gemeinde Neukirchen fest in der Hand fleißiger Bauleute. An drei Tagen hatten sich jeweils etwa 30-40 Kinder im Gemeindehaus in der Gartenstraße eingefunden, um ein riesiges Projekt in Angriff zu nehmen: eine ganze Stadt aus Lego®-Steinen zu bauen! Eine Stadt mit vielen Straßen und Fahrzeugen, mit Eisenbahnlinie, Bahnhof und Flughafen, mit Wohnhäusern und Gärten, mit Rathaus, Bürogebäuden und Hochhäusern, mit Fußballstadion, Polizeistation, Rettungswache und Krankenhaus, mit Fernsehturm und Windmühle, mit Yachthafen und Leuchtturm, mit Kathedrale und Hochzeitskutsche … kurzum: einer bebauten Fläche von ca. 12 Quadratmetern und vielleicht 250.000 Einzelteilen!

Mit großem Eifer und viel Ausdauer waren die Jungen und Mädchen bei der Sache; eine unermüdliche Schar von Mitarbeitern stand ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Groß war die Begeisterung, wenn wieder ein Gebäude fertiggestellt werden konnte.

Zwischendurch gab es eine Pause zum Ausruhen und Auftanken mit Getränken und Snacks, mit fetzigen Liedern und Gedankenanstößen über die Parallelen zum echten Leben.

Continue reading